The Leela Foundation
Dedicated to world peace and freedom through universal self-realization

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Du bist in mir immer tiefer lebendig

Liebster Eli,

Ich komme gerade von Harbin zurück, wo ich ein paar Tage gewesen bin – zum ersten Mal alleine seit Meera geboren wurde und es war sehr schön und erholsam. Ich möchte mit dir teilen, wie ich im heißen Pool war, mit meinem Herzen an der Quelle von Mutter Frühling…brennend heißes Wasser, das sich über mich und durch mich ergoss, und ich fühlte DICH so tief! So schön…DU… Papaji, Ramana…es gab nur DICH, nur LIEBE und ich war so berührt. Du bist in mir immer tiefer lebendig. Ich bin so dankbar für die Zeit, die ich mit dir persönlich verbringen durfte und die du mir im Nacken saßest. Wie das geholfen hat!


Erkenntnis ist alles

Vor fünfeinhalb Jahren erfuhr ich, dass ich Brustkrebs habe.

Ich befand mich in einer großen Menschenmenge als mich ein Radiologe anrief, um mir die Nachricht am Handy mitzuteilen. Als ich fühlte wie mein Mind und Körper durch den Raum taumelte, rief Elis Stimme mir zu: „Es ist immer ein guter Tag, um zu sterben.“


Die Sangha in Ungarn und meine Erfahrung mit der Leela-Therapie


Liebster Eli und Ihr Lieben,

Kein Entkommen. Letztes Wochenende wurde ich geradezu zu einer Sangha geführt, wo man mich bat, Video-Satsang zu geben und über meine Erkenntnisse zu sprechen. Geheimnisvollerweise hatte mich letzte Woche ein Freund angerufen, ob ich ihn begleiten und am Wochenende vor einer Gruppe von Menschen sprechen wolle. Normalerweise treffen sie sich jeden Monat, aber der Gruppenleiter war krank geworden. Nach diesem Satsang habe ich wirklich erfahren, was Papaji sagt: „ Ich habe niemals Satsang gegeben, ich empfange immer nur Satsang.“ Am Ende des Tages war ich so still, da war nur Raum, Liebe, Frieden, Einheit, Dankbarkeit.


Die Schleier lüften

Baden Baden, Deutschland

 

Sechzig von uns trafen sich, um die Schleier zu lüften. Wir kamen als Coaches, Trainer, Therapeuten, Mütter, Grafiker, Piloten und anderes mehr. Wir sahen durch die Schleier hindurch auf das, was von jeder Identität unberührt ist. Wir haben entdeckt, was es heißt, ein wahrer Freund zu sein und erkannten die Macht  der Trancearbeit, unerledigte Aufgaben aufzudecken und zu Ende zu bringen, die uns selbst nach vielen tiefen und tiefgründigen Einsichten an unserer unerlösten Ego-Identität festhalten lassen.

 

Für mich bedeutete diese Veranstaltung auch, zum Ausgangspunkt meiner

Lehre zurückzukehren. Bevor ich meinen geliebten Papaji traf, den Spender von Stille und Befreier aller Seelen, hatte ich ein Jahrzehnt lang mit Trancearbeit und dem Enneagramm gearbeitet, um das Erwachen aus der Trance der persönlichen Identität zu unterstützen.

 

An der Resonanz der Menschen darauf erkenne ich die Nützlichkeit dieser Arbeit. Daher werde ich „Die Schleier lüften“ und vieles mehr in die amerikanische 3-Jahres-Intensiv-Gruppe einarbeiten. Das hat im August mit sehr guten Ergebnissen begonnen. Ich wurde nach dem letzten Retreat in Baden Baden auch gebeten, hier eine 3-Jahres-Intensiv-Gruppe anzubieten, die den Schwerpunkt haben wird, die Einsichten und Methoden dieser Arbeit weiterzugeben. Sie wird nächsten September beginnen.


Bericht aus Australien

Aussie-Bericht

Unsere Tour hier in Australien nähert sich dem Ende. Wir lieben die Menschen, die Kultur und die Landschaft. Die Sangha hier ist tief und wahrhaftig. Viele Menschen haben berichtet, dass sie Gangaji zum ersten Mal vor fünfzehn Jahren in ihrem Blue-Mountain-Retreat trafen.

 

Ein College-Professor der Hochschule für Pazifische und Asiatische Studien der Nationalen Universität Australiens in Canberra hatte seiner neuen Ehefrau erzählt, wie er zum Radikalen geworden war. Er hatte meinen Namen erwähnt, sie googelte mich und so flog er nach Sydney zum Satsang und Abendessen. Pete, damals noch „Dr. Van Ness“, war mein Mentor gewesen und für meine Diplomarbeit an der Hochschule für Internationale Studien in Denver verantwortlich. (Condi Rice war ein paar Jahre unter mir und er meinte dazu, sie sei eine Liberale gewesen, bevor sie dann zur dunklen Seite überwechselte). Als ich ihn zuletzt in einer Klassenzimmer-Situation sah, war mein Name Elliot Zeldow. Ich war dreiundzwanzig Jahre alt. Ich trat ins Klassenzimmer mit einer Kanne Wein und einem Joint bewaffnet, um zu verkünden, dass wir den Lehrbetrieb nun einstellen und auf dem Campusrasen Woodstock West aufziehen würden. Es war das Frühjahr 1970 und wir protestierten gegen die Gerichtsverhandlung von Bobby Seal von den Black Panthern und gegen Nixons Ankündigung der illegalen Bombardierung Kambodschas. (Es war während dieser landesweiten Proteste, dass Studenten an der Kent State erschossen wurden.)

 


Bericht aus Budapest

Budapest

Als Gangaji und ich in den 80er Jahren zum ersten Mal nach Budapest kamen, war unser erster Eindruck der von Grenzsoldaten mit Waffen und dem Roten Stern an der Mütze, die in unserem Eisenbahnabteil das Gepäck durchsuchten, als wir die Grenze überquerten. (Das fühlte sich an wie eine Szene aus einem 50er-Jahre-Film.) Deshalb waren wir völlig verblüfft, als unsere Gastgeber in ihrer Wohnung ein kleines Treffen veranstalteten und wir alle zusammen im Kreis im Wohnzimmer den alten Hippie-Song „The River is Flowing“ sangen:

The River is flowing,
flowing and flowing.
The river is flowing.
Back to the sea.
Oh, Mother carry me
A child I will always be
Oh, Mother carry me
back to the sea.